Die Kalanchoe × houghtonii ist eine Hybride aus der Kalanchoe daigremontiana und K. delagoensis.
Diese Sorte die sehr „durchsetzungsfähig“ und verdrängt mal gerne die echte K. daigremontiana in einer Sammlung wenn man nicht aufpasst.
Kalanchoe × houghtonii – Steckbrief
| Botanischer Name | Kalanchoe × houghtonii D.B.Ward |
|---|---|
| Abstammung | Naturhybride aus Kalanchoe daigremontiana × Kalanchoe delagoensis |
| Familie | Dickblattgewächse (Crassulaceae) |
| Weitere Namen | Mother of Millions, Mutter von Millionen |
| Wuchshöhe | bis etwa 1 Meter |
| Blätter | schmal-lanzettlich, bis 15 cm, graugrün mit brauner Fleckung, oft leicht eingerollt |
| Brutknospen | zahlreich entlang der Blattränder und an den Blattspitzen |
| Blüte | hängende, orange bis rosaviolette Röhrenblüten, meist im Winter |
| Standort | hell und warm, gerne mit etwas Morgensonne |
| Substrat | durchlässige Kakteenerde mit Drainage |
| Winterhart | nein, Minimum etwa 10 °C |
| Giftig | ja, durch Bufadienolide |
| Lieferumfang | 7 frische Brutknospen |
Was ist die Kalanchoe × houghtonii?
Kurz gesagt: Die Kalanchoe × houghtonii ist eine Naturhybride aus Kalanchoe daigremontiana und Kalanchoe delagoensis. Sie vereint die Merkmale beider Eltern: die gefleckte Zeichnung der daigremontiana und die schmalen, leicht eingerollten Blätter der delagoensis. Beschrieben wurde sie 2006 von Daniel B. Ward.
Wie erkenne ich die Kalanchoe × houghtonii?
Kurz gesagt: An den schmalen, bis 15 Zentimeter langen Blättern, die sich zur Mitte hin oft leicht nach innen rollen – eine Zwischenform aus den flachen Blättern der daigremontiana und den fast röhrenförmigen der delagoensis. Die Unterseite zeigt die typische braune Fleckung. Kindel bilden sich besonders zahlreich, was ihr den Namen Mother of Millions eingetragen hat.
Ist die Kalanchoe × houghtonii giftig?
Kurz gesagt: Ja. Wie beide Elternarten enthält sie Bufadienolide, also herzwirksame Glykoside. Beim Verzehr können Erbrechen, Durchfall und in größeren Mengen Herzrhythmusstörungen auftreten. Katzen, Hunde und Kleintiere reagieren besonders empfindlich. Stellen Sie die Pflanze außerhalb ihrer Reichweite auf und tragen Sie beim Schneiden Handschuhe.
Pflege der Kalanchoe × houghtonii
Die Hybride ist so robust wie ihre Elternarten und kommt mit wenig Aufmerksamkeit aus. Sie braucht einen hellen Platz – je mehr Licht, desto kräftiger die Zeichnung – und wird erst gegossen, wenn die Erde vollständig ausgetrocknet ist. Im Winter reicht Wasser alle vier bis sechs Wochen. Staunässe ist die häufigste Todesursache, deshalb gehören eine Drainageschicht und ein Topf mit Abzugsloch dazu. Gedüngt wird sparsam zwischen April und September. Sie wächst schnell und bildet fortlaufend neue Kindel, die von selbst Wurzeln schlagen. Weitere Hinweise finden Sie im Brutblatt-Pflege-Ratgeber.
Andere Brutblatt-Arten
Kompakter und ohne Fleckung wächst die Kalanchoe laetivirens. Die eigentliche Goethepflanze ist die Kalanchoe pinnata. Einen Überblick über alle Arten gibt der Brutblatt-Shop.





