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Was sind BrutblÀtter?

BrutblĂ€tter sind ein Highlight auf der Fensterbank. Sie zeichnen sich durch ihr schnelles Wachstum, GenĂŒgsamkeit und einfache Pflege aus.

Kalanchoe laetivirens auf der Fensterbank
Kalanchoe laetivirens – eines der schönsten BrutblĂ€tter

Charakteristisch fĂŒr die Zimmerpflanze ist ihr Blattschmuck und ihre einzigartige Form der Vermehrung ĂŒber Brutknospen entlang der BlĂ€tter.

Auf den Betrachter wirken die verschiedenen Brutblattarten ungewöhnlich und spannend zugleich. Auch Goethe war von dieser Zimmerpflanze fasziniert und widmete ihr sogar das ein oder andere Gedicht. Daher nennt man die zur Familie der DickblattgewĂ€chsen gehörende Pflanze auch umgangssprachlich „Goethepflanze“.

BrutblÀtter sind unter vielen verschiedenen Namen bekannt:

  • Goethepflanze
  • Wunderblatt
  • Ferkelnde Sau
  • Baum des Lebens
  • Mutter-Kind-Pflanze
  • Gremlins-Pflanze
  • Henne mit KĂŒken
  • GözyaĆŸÄ± çiçeği (Bedeutet: „AugentrĂ€nen Pflanze“)
  • Mother of Millions
  • Mutter von Tausenden
  • Devils Backbone
  • Alligator Life Plant
  • Pathar Chatta

Das Brutblatt – Eine faszinierend schöne Zimmerpflanze

BrutblĂ€tter eignen sich fĂŒr Kinder um das Interesse fĂŒr die Natur zu wecken.

BrutblÀtter sind mit ihrem einzigartigen Erscheinungsbild ein echter Hingucker auf der Fensterbank.

Nicht nur Pflanzenliebhaber und Sammler, gerade auch PflanzenanfÀnger und Kinder erfreuen sich am einzigartigen Erscheinungsbild.

Im Gegensatz zu anderen pÀdagogisch wertvollen Pflanzen wie beispielsweise der Kresse, kann man das Brutblatt zwar nicht essen,
dafĂŒr ist es aber eine wesentlich dekorativere Zimmerpflanze und fasziniert mit seinem außerordentlichen Vermehrungsdrang.

Kein Wunder also, dass viele diese besondere Zimmerpflanze mit Erinnerungen an die eigene Kindheit verbinden.

Brutblatt.net ist spezialisiert auf den Brutblattversand ĂŒber das Internet.
Egal ob Brutknospen, Kindel oder Ableger, wir versenden stets frische Ware!

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Goethe und das Brutblatt

Goethe war schon ein großer Fan des Brutblattes. Deshalb wird es heute auch umgangssprachlich Goethepflanze genannt.

Schon der Naturforscher, Dichter und Denker Johann Wolfgang von Goethe war ein großer Fan des Brutblattes. Er beschĂ€ftigte sich mit vor allem der Kalanchoe Pinnata die unter dem Namen Bryophyllum calycinum im Jahre 1814 das erste mal nachweislich in Deutschland erwĂ€hnt wurde. Goethe sah das Brutblatt als etwas göttliches an und sah in ihr eine pantheistische Pflanze. Goethe beobachtete die wundersame Vermehrung der Pflanze ĂŒber die BlattrĂ€nder und widmete dem Brutblatt sogar das ein oder andere Gedicht:

Wie aus einem Blatt unzÀhlig
Frische Lebenszweige sprießen,
Mögst in einer Liebe selig,
Tausendfaches GlĂŒck genießen!

-Goethe 1826

Durch ihre starke Vermehrung und die WiderstandsfĂ€higkeit können BrutblĂ€tter als Symbol fĂŒr Familie, Fruchtbarkeit, StĂ€rke und Widerstandskraft angesehen werden. Sie sind somit das perfekte Geschenk, ob als kleine Aufmerksamkeit, zum Einzug, Hochzeit oder Geburt. Die ihr nachgesagten heilsamen Wirkungen machen das Brutblatt auch zum idealen Mitbringsel zur Genesung.

Welche sind die bekanntesten Arten?

Die Kalanchoe laetivirens wĂ€chst lediglich bis zu 20 Zentimeter hoch. Ihr Blattwerk ist besonders faszinierend, denn ihre BlĂ€tter erinnern von der Form an lang gezogene Herzen. Sie befinden sich auf einem kurzen Stiel und sind am Rand gezahnt. Die BlĂŒten der Kalanchoe laetivires weisen eine grĂŒngelbe bis grĂŒnweiße oder rosa FĂ€rbung auf.

Zimmerpflanzen sorgen fĂŒr ein gesundes Raumklima

Die Kalanchoe daigremontiana besitzt bis zu 30 Zentimeter lange, dreieckige, schmale und spitz zulaufende BlĂ€tter. Diese sind brĂ€unlich gefleckt und selbst an derselben Pflanze in verschiedenen GrĂŒntönen gefĂ€rbt. Kalanchoe daigremontiana kann eine Höhe bis zu 1,50 Metern erreichen. Der Saft der Pflanze ist giftig.

Bei der Kalanchoe pinnata handelt es sich um die eigentliche Goethe-Pflanze. Der Dichter wurde von ihrem Blattschmuck in den Bann gezogen und widmete ihr mehrere Gedichte. Sie wurde als erste Art in Europa eingefĂŒhrt und zeichnet sich durch grĂŒnen bis olivfarbenen, elliptischen BlĂ€tter mit rotem Rand aus. Die Kalanchoe pinnata erreicht eine Höhe bis zu zwei Metern.

Sie findet besonders in der traditionellen Medizin Afrikas, Indiens, Chinas und Australiens als Heilpflanze Verwendung. Aufgrund ihrer antibakteriellen Eigenschaften kommt sie bei Infektionen und Hautkrankheiten, sowie bei der Desinfektion und Behandlung von Wunden zum Einsatz. In der ganzheitlichen Medizin dient sie zur Hemmung der Wehen und zur Behandlung von Unruhe und Asthma. Eine mögliche schmerzlindernde und tumorhemmende Wirkung ist noch nicht durch Forschungsergebnisse belegt.

Die Kalanchoe delagoensis wird oft noch unter ihrem alten Namen Kalanchoe tubiflora gefĂŒhrt. Besonders reizvoll wirken die grau-grĂŒnen BlĂ€tter und StĂ€ngel mit ihren violetten oder braunen Flecken. Die FĂ€rbung ist je nach Jahreszeit unterschiedlich ausgeprĂ€gt. Je nach Standort bildet die Pflanze auch röhrenförmige BlĂ€tter aus, die sich zum Stiel hin etwas verjĂŒngen. An der Blattspitze befinden sich jeweils mehrere kleine ZĂ€hne, an denen sich Brutknospen entwickeln. Die Kalanchoe delagoensis erreicht eine Höhe bis zu 80 Zentimetern und bildet orangene bis rote, röhrenförmige BlĂŒten aus. LĂ€ngere Triebe biegen sich Richtung Boden und wachsen dort kriechend.

Bei der Kalanchoe Pink Butterfly handelt es sich um eine seltene Zimmerpflanze, die aus einer Kreuzung zwischen den Arten daigremontiana und delagoensis stammt. Die Kindel befinden sich an langen, spitzen BlĂ€ttern und nehmen bei ausreichend Sonnenlicht eine wunderschöne rosa FĂ€rbung an. Aufgrund des geringen Anteils an Chlorophyll sind diese allerdings am schwierigsten groß zu ziehen. Hilfreich kann hierbei eine zusĂ€tzliche Beleuchtung sein.

Wie muss ich das Brutblatt pflegen?

BrutblĂ€tter sind zwar nicht winterhart, eignen sich aber hervorragend als Zimmerpflanzen. Sie lieben einen hellen und warmen Platz, sollten aber nicht der direkten Mittagssonne ausgesetzt sein. Im Sommer fĂŒhlt sich die Pflanze auch auf der Terrasse wohl, sofern die Nachtemperaturen nicht unter 10 Grad fallen. Die Topfpflanze bevorzugt einen wind- und regengeschĂŒtzten Standort und vertrĂ€gt in den ersten Wochen im Freien noch kein direktes Sonnenlicht. Bei Aufenthalt im Freien können die BlĂ€tter eine andere FĂ€rbung annehmen.

GrundsĂ€tzlich sind alle Brutblattarten pflegeleicht, wenn man ein paar grundlegende Dinge beachtet. Als Substrat eignet sich eine gut durchlĂ€ssige, sandhaltige Erde. Sie können diese entweder aus handelsĂŒblicher Blumenerde und Sand selber mischen, oder Sie greifen auf Kakteenerde zurĂŒck. Der Topf sollte am Boden mit einer Drainage aus Tonkugeln oder Kies gegen StaunĂ€sse versehen werden, da sonst das Risiko besteht, dass das Wurzelwerk zu faulen beginnt und die Pflanze abstirbt. Das Brutblatt benötigt als DickblattgewĂ€chs nur wenig Wasser. Der Boden muss vor dem Gießen komplett ausgetrocknet sein. Im Winter braucht diese tolle Zimmerpflanze so gut wie gar kein Wasser. Auf ein AbsprĂŒhen der BlĂ€tter können Sie verzichten, weil eine niedrige Luftfeuchtigkeit fĂŒr das Brutblatt kein Problem darstellt.

Sie sollten dem Brutblatt von Anfang April bis Ende September etwas DĂŒnger verabreichen. Der NĂ€hrstoffbedarf der Topfpflanze ist sehr gering, und auf zu viel DĂŒnger reagiert sie mit welligen, verformten BlĂ€ttern. Aus diesem Grund können Sie bei Verwendung von handelsĂŒblichem DĂŒnger die Mengenvorgabe des Herstellers auf ein Drittel reduzieren. Fazit: Wenn Sie ein Brutblatt kaufen, entsteht Ihnen daraus nur ein geringer Pflegeaufwand.

Wie sollte ich das Brutblatt ĂŒberwintern?

BrutblĂ€tter ĂŒberwintern an liebsten an einem hellen Standort bei Temperaturen um die 10 Grad. KĂŒhle Temperaturen und kĂŒrzere Tage fördern die BlĂŒte gegen Ende des Winters. Ein zu warmer Platz dagegen fĂŒhrt zur Bildung von langen Trieben, die keine BlĂŒten entwickeln. Alle paar Jahre ist die Zeit fĂŒr einen grĂ¶ĂŸeren Topf gekommen. Das Brutblatt kann im FrĂŒhjahr umgetopft werden und sollte anschließend fĂŒr die Dauer eines Jahres keinen DĂŒnger erhalten. Je nach Art ist der Pflanzensaft ungiftig bis leicht giftig, weshalb Sie zur Vorsicht am besten Handschuhe verwenden. Auch fĂŒr einen RĂŒckschnitt ist das FrĂŒhjahr die richtige Jahreszeit. Schneiden Sie aber auf keinen Fall mehr als ein Drittel zurĂŒck.

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Isabelle B.
Isabelle B.
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Vor 4 Monaten
Heiko Axel P.
Heiko Axel P.
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Bis jetzt entwickeln sie sich toll! Und sehen schon richtig gut aus.

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Vor 7 Monaten
Manuela G.
Manuela G.
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Erinnerung an Kindtagen. Bisher habe ich jede GrĂŒnpflanze vernichtet gepflegt. Aber sieh an, die kleinen wachsen und ich ich bin auf den Nachwuchs gespannt 😊

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Vor 7 Monaten

Wie erfolgt die Vermehrung des Brutblatts?

Über die Jahre bekommt jedes Exemplar durch den Verlust alter BlĂ€tter einen kahlen Stamm und sieht nicht mehr so attraktiv aus. Jetzt ist der Zeitpunkt fĂŒr die nĂ€chste Generation gekommen. Auch wenn die Vermehrung der Pflanze theoretisch ĂŒber Stecklinge oder Samen möglich ist, wird man in der Regel die reichlich vorhandenen Kindel dafĂŒr nutzen. Diese brauchen in den ersten zwei Wochen eine ausreichende Feuchtigkeit, um sich zu entwickeln. Nach etwa sechs Monaten produzieren sie ihrerseits bereits Nachwuchs. Allerdings zeigen sich an ihm die ersten BlĂŒten erst ab dem zweiten Jahr.

Die einfachste Variante ist die Vermehrung ĂŒber die auf den BlattrĂ€ndern gebildeten BlĂŒtenknospen (Kindel). Diese sollten in den ersten 14 Tagen stets feucht gehalten werden. Hierzu einfach auf feuchte Erde oder auf ein mit wenig Wasser gefĂŒlltes Glas setzen, sodass sich erste Wurzeln bilden können. Anschließend in Erde pflanzen, falls noch nicht geschehen. Die Vermehrung ist auch durch Abtrennen und Einpflanzen einzelner BlĂ€tter oder ganzer Stecklinge möglich.

Wie kann ich beim Brutblatt SchÀdlinge bekÀmpfen?

Das Brutblatt wird bei guter Pflege von SchĂ€dlingen gemieden. Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit kann Mehltau die BlĂ€tter befallen. Diese SchĂ€dlinge erkennen sie an einem grauen Belag und gekrĂ€uselten oder eingerollten BlĂ€ttern. Zur BekĂ€mpfung können Sie beispielsweise ein Sud aus einigen Knoblauchzehen und kochendem Wasser ansetzen und nach AbkĂŒhlung damit die befallenen Pflanzenteile ĂŒbersprĂŒhen. In seltenen FĂ€llen treten Woll- oder SchmierlĂ€use auf. Das AbsprĂŒhen mit einer Mischung aus einem Sechstes SpĂŒlmittel, fĂŒnf Sechstel Wasser sowie etwas Spiritus fĂŒhrt in der Regel zum Erfolg. Wiederholen Sie die Anwendungen mehrmals im Abstand von wenigen Tagen. Eine Alternative zu Hausmitteln stellen biologisch abbaubare Produkte aus dem Fachhandel dar.

Heilwirkung

Bitte beachten Sie, dass wir unsere Brutblattpflanzen lediglich als Zimmerpflanze anbieten.
Wir raten hiermit ausdrĂŒcklich von jeglicher anderen Verwendung und insbesondere dem Verzehr ab.
BrutblĂ€ttern werden unzĂ€hlige heilsame Wirkungen nachgesagt. Bei der auffĂ€lligen vermehrungsfreudigen Erscheinungsbild ist es also kein Wunder dass es auch in der Schwangerschaft angewendet wird. So werden manche Arten bei Ekzemen, EntzĂŒndungen, Diabetes, Rheuma, Tumoren, Bluthochdruck und Schmerzen sowie zur Wundheildung z.B. in der traditionellen Medizin Afrikas, Indiens, China oder Australien verwendet. Aufgrund ihrer zugesprochenen antidiabetischen, antibakteriellen, immunosupressiven und antimutagenen Wirkungen sind sie auch heutzutage noch Gegenstand experimenteller Untersuchungen.

Gießen und DĂŒngen

BrutblĂ€tter gehören zu den genĂŒgsamen Pflanzen. Sie sollten nur mĂ€ĂŸig gegossen werden. StaunĂ€sse vermeiden. DĂŒngen ist nicht erforderlich. Hierdurch können jedoch noch schnellere Wachstumserfolge verzeichnet werden.

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