Brutblatt – Kalanchoe delagoensis – 7 Brutknospen

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  • Das zierlich längliche Blatt der Kalanchoe tubiflora erkennt man sofort.
  • Durch das schmucke filigrane Blattwerk wirkt diese Zimmerpflanze sehr edel.

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Das zierlich länglich geformte Blatt der Kalanchoe delagoensis erkennt man auf den ersten Blick. Durch das schmucke filigrane Blattwerk wirkt diese Zimmerpflanze sehr edel und passt besonders gut in das modern eingerichtete Wohnzimmer.

Die Kalanchoe delagoensis findet man auch unter dem Namen Bryophyllum tubiflorum oder Kalanchoe tubiflora.

 

Kalanchoe delagoensis – Steckbrief

Botanischer Name Kalanchoe delagoensis Eckl. & Zeyh.
Synonyme Kalanchoe tubiflora, Bryophyllum delagoense
Familie Dickblattgewächse (Crassulaceae)
Herkunft Madagaskar
Weitere Namen Röhrenblättriges Brutblatt, Chandelier Plant, Mother of Millions
Wuchshöhe 60 bis 80 cm, gelegentlich bis 1,2 m
Blätter fast röhrenförmig, bis 15 cm, graugrün mit violetten bis braunen Flecken
Brutknospen an der Blattspitze, in einem Kranz aus mehreren Zähnchen
Blüte hängende, orange bis rote Röhrenblüten, meist im Winter
Standort hell und warm, verträgt etwas direkte Sonne
Winterhart nein, Minimum etwa 10 °C
Giftig ja, deutlich giftig durch Bufadienolide
Lieferumfang 7 frische Brutknospen

Wie erkenne ich die Kalanchoe delagoensis?

Kurz gesagt: An den fast röhrenförmigen Blättern. Anders als bei allen anderen Brutblättern sind sie nicht flach, sondern schmal und zylindrisch, graugrün mit violetten oder braunen Flecken. Die Brutknospen sitzen nicht am ganzen Blattrand, sondern in einem kleinen Kranz an der Blattspitze. Je nach Jahreszeit ist die Fleckung unterschiedlich stark ausgeprägt.

Ist die Kalanchoe delagoensis giftig?

Kurz gesagt: Ja, und zwar deutlicher als die meisten Verwandten. Sie enthält einen hohen Anteil an Bufadienoliden, herzwirksamen Glykosiden. In Australien, wo sie verwildert wächst, ist sie als Ursache von Vergiftungen bei Weidetieren bekannt. Für Katzen, Hunde und Kleintiere ist sie entsprechend riskant – stellen Sie die Pflanze unbedingt außer Reichweite auf und tragen Sie beim Schneiden Handschuhe.

Wann blüht die Kalanchoe delagoensis?

Kurz gesagt: Meist im Winter, wenn sie kühl bei etwa 10 °C und hell überwintert wurde. Sie bildet dann einen hohen Blütenstand mit hängenden, leuchtend orange bis roten Röhrenblüten – die auffälligste Blüte aller Brutblatt-Arten. Bleibt sie den Winter über warm stehen, treibt sie stattdessen lang und blütenlos aus.

Pflege der Kalanchoe delagoensis

Die delagoensis ist ausgesprochen robust und verträgt mehr Sonne als die übrigen Brutblätter – volle Sonne intensiviert sogar ihre Färbung. Gegossen wird erst, wenn die Erde vollständig ausgetrocknet ist, im Winter nur alle vier bis sechs Wochen. Ein durchlässiges Substrat und eine Drainageschicht sind Pflicht, denn Staunässe führt schnell zu Wurzelfäule. Längere Triebe neigen sich zum Boden und wachsen dort kriechend weiter; ein Rückschnitt im Frühjahr hält die Pflanze aufrecht. Sie bildet sehr viele Kindel, die überall keimen, wo sie hinfallen – stellen Sie den Topf deshalb nicht direkt neben andere Pflanzgefäße. Mehr im Brutblatt-Pflege-Ratgeber.

Andere Brutblatt-Arten

Die Kreuzung aus delagoensis und daigremontiana ist die Kalanchoe × houghtonii. Klassisch flache Blätter haben die Kalanchoe daigremontiana und die Kalanchoe laetivirens.

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