Brutblatt – Kalanchoe serrata – 2 Blätter

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  • Die Kalanchoe serrata bildet schmale längliche lanzettförmige Blätter.
  • Brutblattbabys bilden sich im Vergleich zu den meisten anderen Brutblättern eher spärlich und erst bei größeren Exemplaren.
  • Wie die meisten anderen Brutblattarten stammt dieses Exemplar auch aus Madagaskar.

Nicht vorrätig

Kategorie:

Die Kalanchoe serrata oder auch Bryophyllum serratum stammt aus dem südlichen Zentralmadagaskar und besticht das Auge durch seine lanzettförmigen Blätter.

Die filigranen Blätter sind, ähnlich zur Kalanchoe daigremontiana auf der Blattunterseite gemustert jedoch wesentlich schmaler geformt.

Wie bei fast allen Brutblättern funktioniert die Vermehrung auch vegetativ, das heißt auch, über Blattstecklinge kinderleicht.

Hierfür werden die Blattstecklinge einfach zu Hälfte in feuchtes Substrat gesteckt und an einen hellen Ort gestellt.

Kalanchoe serrata – Steckbrief

Botanischer Name Kalanchoe serrata Mannoni & Boiteau
Synonym Bryophyllum serratum
Familie Dickblattgewächse (Crassulaceae)
Herkunft südliches Zentralmadagaskar
Wuchshöhe etwa 40 bis 80 cm
Blätter schmal lanzettförmig mit fein gesägtem Rand, frischgrün
Brutknospen in den Kerben des Blattrandes
Standort hell und warm, keine pralle Mittagssonne
Substrat durchlässige Kakteenerde mit Drainage
Winterhart nein, Minimum etwa 10 °C
Giftig ja, schwach giftig durch Bufadienolide
Lieferumfang 2 frische Blätter

Wie erkenne ich die Kalanchoe serrata?

Kurz gesagt: An den auffallend schmalen, lanzettförmigen Blättern mit dem fein gesägten Rand – daher der Artname serrata, lateinisch für gesägt. Sie wirkt filigraner und aufgeräumter als die breitblättrigen Brutblätter und behält ein frisches, ungeflecktes Grün. Die Kindel entstehen in den Kerben des Blattrandes.

Warum bekomme ich Blätter statt Brutknospen?

Kurz gesagt: Die Kalanchoe serrata treibt ihre Jungpflanzen zuverlässig aus, sobald ein Blatt vom Stiel getrennt wird. Legen Sie die beiden gelieferten Blätter flach auf feuchte Anzuchterde und drücken Sie sie leicht an, ohne sie zu bedecken. Bei rund 20 °C erscheinen die ersten Pflänzchen in den Blattkerben binnen zwei bis drei Wochen.

Ist die Kalanchoe serrata giftig?

Kurz gesagt: Ja, schwach giftig. Wie alle Kalanchoe-Arten enthält sie Bufadienolide, also herzwirksame Glykoside. Beim Verzehr sind Erbrechen und Durchfall möglich. Katzen, Hunde und Kleintiere reagieren empfindlich – stellen Sie die Pflanze außerhalb ihrer Reichweite auf.

Pflege der Kalanchoe serrata

Die serrata ist so genügsam wie ihre Verwandten. Sie braucht einen hellen, warmen Platz ohne pralle Mittagssonne und ein durchlässiges, sandiges Substrat. Gegossen wird erst, wenn die Erde vollständig ausgetrocknet ist – im Winter nur alle vier bis sechs Wochen. Eine Drainageschicht schützt vor Staunässe, der häufigsten Todesursache. Gedüngt wird sparsam von April bis September. Mehr im Brutblatt-Pflege-Ratgeber.

Andere Brutblatt-Arten

Breitere Blätter hat die Kalanchoe laetivirens, exotisch gefleckt ist die Kalanchoe daigremontiana, und die eigentliche Goethepflanze ist die Kalanchoe pinnata.

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